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Bebauung Prämonstratenserberg

Von "Phase 1: Ihre Ideen, Wünsche und Bedenken einreichen"

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Bebauung Prämonstratenserberg

Leider konnte ich an der letzten Veranstaltung zum Thema Bebauung Prämonstratenserberg nicht teilnehmen, weil wir vereist waren. Das Projekt beschäftigt mich aber weiterhin, zumal ich positiv dazu gestimmt bin.        Ich nehme auch wahr, dass das Interesse der Magdeburger an ihrer Stadtgeschichte wächst. Zu sehen war dies nicht zuletzt bei der Namensgebung der neuen Brücken über die Alte Elbe und die Zollelbe, wo Kaiser Otto I. und seine erste Ehefrau Editha auf die vorderen Plätze gewählt wurden. Das war ein deutliches Zeichen.       Den Vorschlag vom 04.09.2023 in der Volksstimme, dieses historisierende Wohngebiet hinter dem Karstadt-Haus aufzubauen, findet nicht meinen Beifall. Es würde dort sehr isoliert aussehen.                                                                                                                   Den Platz vor der „Wobau-Welle“, also auf dem Prämonstratenserberg, halte ich dagegen für optimal. Hier würde ein baulich-optischer Zusammenhang zu unserem echten historischen Bauwerk, dem Kloster Unser Lieben Frauen entstehen. Besucher vom Kloster würden dieses Bild sofort wahrnehmen und es ist vorauszusehen, dass sie dann auch noch dorthin gehen werden.                                                                           Vielleicht kämen aus der Sicht, historische Bauwerke in unmittelbarer Nähe zu haben, auch noch die Freiflächen unterhalb der Kirchen St. Petri, der Wallonerkirche und der Magdalenenkapelle in Betracht. Aber das wäre nur meine zweite Wahl.

Nun noch ein Wort zu den Ablehnern. Bei zwei Veranstaltungen, die ich zu diesem Thema besucht habe, waren unter den Gästen eine große Anzahl Bewohner der „Wobau-Welle“. Es ist naheliegend, dass sie nicht begeistert sind. Wer möchte bei dem jetzt freien Blick ein Wohngebiet vor die Nase gesetzt bekommen. Aber hier sollte das Wohl der Stadt Magdeburg Vorrang bekommen. Andere Ablehner wollten nicht, dass Freiluftschneisen beschnitten werden. Nur, an dieser Stelle gibt es keine Freiluftschneise. Eine Freiluftschneise mit Luft vom Osten, um die es hier ginge, wird gerade durch die Wobau-Welle und dem Allee-Center verhindert. Zudem wären die Gebäude dieses Altstadt-Kiezes niedriger und im Einzelnen kleiner. Bleibt noch ein weiteres Argument der Ablehner, dass da sowieso Keiner hingeht. Das sehe ich nun wieder ganz anders. Wo geht der Tourist hin, wenn er fremde Städte besucht? - in die Altstadt-Viertel. Ein gutes Beispiel, dass aus Ablehnern Befürworter geworden sind, war das Hundertwasserhaus. Damals dagegen, zeigen sie heute mit Stolz ihren Besuchern dieses herausragende Gebäude.                                                                                                                    Also Magdeburg, bitte baue diesen Altstadt-Kiez.

Jürgen A.

Kommentare(1)

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Was ist an dem Bereich hinter Karstadt (also der Bereich an der Großen Münzstraße / Kutscherstraße, wo einst einige Häuser, die nun aufgenommen werden sollen, standen) denn isoliert? Das ist mitten in der Innenstadt, im Moment zwar etwas vernachlässigt, aber sollte wieder mehr in die Mitte rücken: zwischen Hauptbahnhof und Altem Markt, mit dem sich entwickelnden Altstadt-Quartier ist es ein ideales Gebiet für vielfältiges und dichtes städtisches Leben.
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