Der Magdeburger Innenstadt seine Seele zurückgeben!
Von "Phase 1: Ihre Ideen, Wünsche und Bedenken einreichen"
Zum Projekt
Die Magdeburger Innenstadt hat kriegs- u. wiederaufbaubedingt einen sehr heterogenen u. fragmentierten Stadtgrundriss. Die Baukörper sind häufig seriell u. haben daher eine starke Monotonie u. (mit Ausnahme z.B. von Gebäuden des traditionellen sozialistischen Baustils der frühen DDR o. Traditionsinseln wie z.B. Rathaus, Kirchen) eine geringe architektonische Qualität. Hinzu kommt noch funktionale Investorenarchitektur der Nachwende-Jahre. Wichtig ist daher eine partielle Nachverdichtung zur Erhöhung der Urbanität u. die Schaffung einer Nutzungsmischung unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit u. Klimaschutz, u. zwar nicht nur im Bereich des Prämonstratenserbergs!
Orientieren sollte man sich (wo möglich) am historischen Stadtgrundriss u. traditioneller Architektursprache. Magdeburg fehlt es an historischen Bauten, so ist auch die Translozierung ausgewählter, identitätsstiftender u. für die Stadtgeschichte bedeutsamer Gebäude zum Prämonstratenserberg sinnvoll. Magdeburg sollte jetzt die Gelegenheit der Stadtreparatur nutzen, wie dies z.B. Lübeck, Potsdam, Frankfurt o. Dresden getan haben! Auch hier gab es zunächst Vorbehalte (v.a. aus der Architektenschaft) u. einen Kulturkampf. Im Ergebnis aber treffen traditioneller Städtebau u. einzelne Rekonstruktionen (z.B. Leitbauten-Konzept) zumeist auf eine deutlich überwiegende positive Akzeptanz in der G e s a m t-Bevölkerung der Städte...
Darum geht es u. nicht um Partikular-Interessen von Anwohnern (wer opfert schon gern eine Grünfläche vor der Haustür?) u. Architekten (die überwiegend einseitig am Bauhaus u. der Nachkriegs- bzw. Ostmoderne orientiert sind). Lassen Sie die Chance für eine Aufwertung des Stadtbildes jetzt nicht verstreichen u. sichern Sie diese rechtlich ab! Für experimentelle moderne Bauformen gibt es in Magdeburg, der Baureform-Stadt, viele Alternativflächen. Künftige Generationen werden davon profitieren...!
